Liedtexte-Kunderbunt

Hier findet Ihr die Liedtexte der Goschehobel - CD “Kunderbunt”,
FA 1238, veröffentlicht 2017.
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Viva la Musica
Kunderbunt
De Wind
Trotzdem
Jetz un hit
Uff de ondere sit
Im Schatte
So ä Moment
Heimat
Abschied vum MeerZit
Zwischezit
Räge, Wind un Fiir
Laszlo un Maria


Viva la Musica

Wie oft schu bin i luschdlos in de Gegend rumg’hängt
un hab nix mit mir afange könne.
Hab ieber Gott un die Welt nochdenkt,
vor ludder Grüble ’s Hirn faschd verrenkt.
Un uff eimol sieh i sie dert driebe stuh,
mini Gitarr, hab sie in den Händ im Nu
un schu die erschde Tön trage mi wit furt.

Viva la Musica, ’s isch wirklich wohr,
min treue Kumpan die gonze Johr,
russgrisse uss minere dunkle Kammer,
russg’holt uss dem Elend un dem Jammer.
Viva la Musica, ’s isch wirklich wohr,
min treue Begleiter die gonze Johr,
zeigsch mer immer, dass i lebendig bin,
schenksch mer viel un gibsch mer Sinn.

Wie oft schu hab i Trübsal blose gonz fir mich allei
un hab nur noch im Kreis rumdenkt.
Wo isch all min Läbensmuet nur hi,
hätt mi om liebschde im Bett verkroche.
Un uff eimol hör i di singe, so vertraut un gonz nah,
die erschde Tön trage mi wit furt,
an ä sichere, geborgene Ort!

Viva la Musica, ...

Musik, ich weiß es nit,
was ich ohne dich nur moche dät,
unvorstellbar, wenn’s dich nit gäb,
zeigsch mer immer wiedder, dass i läbendig bin.

Viva la musica …

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                   
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Copyright 2017, Oliver Fabro-Edition, alle Rechte vorbehalten                                                  nach unten zum Wegweiser
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Kunderbunt

Schu als Schuelerbue hesches z’häre kriägt
du kenntschd ieberhaupt nid singe,
dini Stimme gäb gar nix her, wie ä Eimer dät sie klinge.
Hesches oft g‘nueg g‘sait kriägt, un irgendwenn donn selber glaubt,
doch ä Sprichwort het der g‘holfe
un endlich hesch di wider traut:

„Wenn de schwätze konnsch, no konsch au singe!
Wenn de laufe konnsch, no konnsch au donze!“
‘s isch so eifach, des konn jedes Kind,
kumm probier’s mit mir mol g’schwind,
kumm probier’s mit mir mol g’schwind.

Bruchsch bloss ä bissli Muet, un du merksch es duet d’r guet,
‘s entfacht in dir ä neji Gluet, in Wallung bringt’s di Bluet.
La la la lulei…

In dinere Clicque hesch’s oft g’nueg g`hert,
‘s Donze wär nit din Fach,
du hättsch zwei linki Fieß un Rhythmus so gar nit dini Sach.
Hesches oft g‘nueg gsait kriägt un irgendwenn donn selber g’laubt,
doch ä Sprichwort het der g‘holfe
un endlich hesch die wider traut:

Wenn de schwätze konnsch, ...

Drum donz und sing, ‘s git nix Scheeneres uff de Welt,
‘s git kei richtig oder falsch, nur dini Freyd, wo zellt,
kumm donz und sing, wie’s dir grad so kunnt,
un’s Läbe wurd uff eimol
licht un kunderbunt, licht un kunderbunt.
La la lalulei …

Wenn de schwätze konnsch, ...
La la lalulei …

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                    nach oben
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De Wind

So hock i om liebschde do,
allei im Sond om ä widde Strond.
De Wind gonz sanft uff minere Hutt,
duet mer diäf im Innerschde guet.

Uss de Ferne vom Süde her,
wie ä Dieb schlicht er um mich rum.
De Wind sähne konn i ne nid,
aber spiere schu die gonze Zit.

De Wind, der mich zärtlich umweht,
weiß nix vom ä Ziel, folgt keinem Sinn.
So sitz i do, gonz ruhig un gonz still,
Un spier genau, eifach nur: i bin.

So hock i om liebschde do,
mit dir im Sond om ä widde Strond.
De Wind gonz sanft uff uns‘re Hutt,
duet uns diäf im Innerschde guet.

De Wind, der uns zärtlich umweht,
weiß nix vom ä Ziel, folgt keinem Sinn.
So sitz i do, gonz ruhig un gonz still,
Un spier genau, eifach nur: i bin.

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                    nach oben
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Trotzdem

Wenn de morgens in de Zittung liesch,
om Obend Tagesschau luegsch,
kennt der ’s Lache un ’s Singe grad verguh.
Zerstörung, Unterdrückung, Krieg, Elend, Betrug,
’s schient die Mensche were niemols klug.
Wie soll des guh, dass mer sich un die Welt noch liebt,
wenn eim ’s Lache im Hals stecke bliebt?

Un trotzdem welle mer lache un singe,
denn des hilft uns in unserer Not.
Wie soll uns sunsch noch ebbis Koschtbars gelinge,
wenn alles de Bach nunter goht?
Wo solle mer sunsch unseri Kraft hernemme,
wenn kei Melodie meh erklingt?
Wie solle mer uns sunsch gege den Wahnsinn stemme,
wenn keiner meh lacht und singt?

Wenn de jede Dag in dich ni frißsch,
was dich umtriebt, was dich quält,
kennt der ’s Lache un ’s Singe grad verguh.
Mobbing, Terror, Ignoranz, Hass un Glaubenskrieg,
do druff basst kei frohi Melodie.
Wie soll mer do noch scheeni Tön un scheeni Werder dichte,
ä Musik finde um uns un Eych uffz’richte?

Un trotzdem welle mer lache un singe,
denn des hilft uns in unserer Not,
Wie soll uns sunsch noch ebbis Koschtbars gelinge,
wenn alles de Bach nunter goht?
Wo solle mer sunsch unseri Kraft hernemme,
wenn kei Melodie meh erklingt?
Wie solle mer uns sunsch gege den Wahnsinn stemme,
wenn keiner meh lacht und singt?

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Jetz un hit

Stohsch widder mol om Fenschder, luegsch nus in die Welt,
um di isches jo grad nit b‘sunders guet b‘schdellt.
Un du weisch, du miäscht ebbis bewege,
‘s Läbe in d‘ Hond nämme, dich endlich mol rege.

Doch donn denksch, des het au morge noch Zit,
oder nägschd Woch, nur nit gli hit,
doch ä Stimm in dir, die loßt d‘r kei Rueh (Gott sei Dank)
sie plogt di un flüschdert dir zue, un flüschdert dir zue:

Do isch din Platz un du läbsch doch hit,
wart bloß nit uff irgend ä besseri Zit,
jetzt bisch g’frogt, uff dich kunnt‘s a,
morge isch’s viellicht schu z’spot,
denn do isch din Platz un du läbsch doch hit,
wart bloss nit uff ä besseri Zit, uff ä besseri Zit!

Bisch widder mol verschreckt, spiersch in dir ä Wuet,
wenn de siehsch, was sich in dere Welt so duet.
Un du weisch, du sotsch endlich hondle,
‘s Muul uffmoche un nid schlofwondle.

Doch donn denksch, ...

Do isch din Platz un du läbsch doch hit,
wart bloß nit uff irgend ä besseri Zit,
jetzt bisch g’frogt, uff dich kunnt‘s a,
morge isch’s viellicht schu z’spot,
denn do isch din Platz un du läbsch doch hit,
wart bloss nit uff ä besseri Zit, uff ä besseri Zit,
wart bloss nit uff ä besseri Zit,
wart bloss nit uff ä besseri Zit,
wart bloss nit uff ä besseri Zit,
denn dini Zit isch hit!

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Uff de ondere Sit

Einer isch ieber d’Brugge gonge,
mir bliebe z’ruck uff dere Sit.
Luege sine Spure noch un alles
was er do g‘losst het, verblasst mit de Zit.

Un der Fluss isch diäf un breit,
mir kenne ’s ondere Ufer nit.
Nur ä Ahnung hemmer immerhin,
wie en Schimmer vum ä helle Licht.

Nur monchmol kunnt still,
still vum ondere Ufer her,
en scheene warme Klang
wie durch ä Nebel ieberm Meer.

Nur monchmol kunnt still,
still vum ondere Ufer her,
en scheene warme Klang
wie durch ä Nebel ieberm Meer.

Einer isch ieber d’Brugge gonge,
mir bliebe z’ruck uff dere Sit.
Luege sine Spure noch un alles
was er do g‘losst het, verblasst mit de Zit.

Einer isch ieber d Brugge gonge,
erinnert uns wie en Rufer.
Unseri Welt isch wirklich nur,
vun dem Fluss des eine Ufer,
des eine Ufer.

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Im Schatte

I dät so gern im Schatte liege,
Vögel dert om Himmel fliege,
mit’m Wind wilde Spiele triebe,
un die Wolke wieß un grau,
zeige kunschtvoll ihri Schau.
Oh, oh, oh …

Wenn i so im Schatte lieg,
e Omsel in e Epfel pickt,
un ich ihr stilli G’sellschaft leischd,
un die Gräser im Sunneglanz,
zeige ihren Zitterdonz.
Oh, oh, oh …

Streck mini Bei in e Sunnefleck,
spier wie si mini Fueßzeh leckt,
un on mini Wade strichelt,
lueg dem kleine Kätzli zue,
wie’s sich schleckt in aller Rueh.
Oh, oh, oh …

Im Schatte liege dät i gern,
alli Sorge sin so fern,
loß mine Gedonke freien Lauf,
un die gonze Chaoswelt,
do in dem Schatte nix meh zählt,
Oh,oh, oh …

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So ä Moment

Ä stille Morge irgendwo im Süde,
d‘Sunne goht grad uff.
Ä helle Fassade vum ä kleine Hiisli,
ä Pflonzepracht in Terracottatepf.
Uffem Bänkli näbe de Diir sitzt ä alde Frau,
klei, still, lächelnd un mit wisse Hoor.
Un i sieh des Bild, spier en Friede, un ä diäfi Rueh
un i wünsch mir ä kleine Melodie dezue:

So ä Moment im ä Liäd besinge,
so ä Moment still un gonz erfasse,
so ä Moment gonz diäf begriffe,
so ä Moment in Tön un Worte fasse,
so ä Moment wie ä Augeblick von Glick,
so ä Moment mit ere Melodie verehre.

A ludde Morge irgendwo im Süde,
d‘Sunne goht grad uff.
Om Dorfrand ä Flüchtlingslager,
denne Mensche stoht die Ongscht noch im G’sicht.
Däzwische Kinder, die spiele Fussball un lache,
‘s isch absurd un i glaub‘s kaum.
Un i sieh des Bild, spier ä Hoffnung un ä diäfi Rueh
un i wünsch mir ä kleine Melodie dezue.

So ä Moment im ä Lied besinge,
so ä Moment still un gonz erfasse,
so ä Moment in gonz diäf begriffe,
so ä Moment in Tön un Worte fasse,
so ä Moment wie ä Augeblick von Glick,
so ä Moment mit ere Melodie verehre, verehre …

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Heimat

Die eine singe vun ihrem scheene Tal
un bliebe om liebschde under sich,
ondere schwenke Fahne
un hasse alles, was ä weng onderschd isch.

Heimat, Heimat, in de hittige Zit,
ä Lond mit Grenze un ängschtlichi Lit,
oder isch Heimat eifach des G’fühl,
nachts zu schlofe ohni Ongschd.

Die eine vertriebe uss ihrem Tal
Leid un Tod ohni End,
monchi imme ä Boot om ä fremde Strond,
mit vollem Risiko in ä fernes Lond.

Heimat, Heimat, ...

Schwarzwald, oh Heimat, wie bisch du so schee,
Sweet Home Alabama, wenn’s so einfach nur wär.
So viel wondelt sich, so viel Neues kunnt zu uns,
Heimat, des git die gonz große Kunnschd,
dass du dich selber bliebsch und dich doch ändersch,
mit ä bissli Muet, isch ’s gar nit so schwer.

Heimat, Heimat, ...

Heimat, Heimat in de hittige Zit,
ä Lond, wo jeder sich selber nur liebt,
oder isch Heimat ä große Chance
mit neue Freunde zu donze un zu singe,
mit Eych zu donze un zu singe,
mit uns zu donze un zu singe,
alli zemme zu donze un zu singe.

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Abschied vum Meer

Sand an de Fieß un om Strand rumliege,
de Wolke nochgugge un mit Muschle spiele,
Salz uff minere Hutt un Wind in dinem Hoor,
nur ä paar Woche isch’s her, war’s iberhaupt wohr?

’s Lache vun Kinder un Espressoduft,
singendi Stimme, ’s Läbe liegt in de Luft,
die Rue un Widi und des Rausche vum Meer,
habbis wirklich erläbt, ’s fählt mer so sehr.

Dem Meer „ade“ zu sage, fallt mer verdammt schwer,
un i wünsch mer, dass i fir immer do wär,
un diäf drinne spier i zu minem eigene Glick,
ä klei Stick vun dem Läbe nimm i fir immer mit.

Graui langi Autobahn un Dieselgeschmack,
Kontroll on de Grenz un ’s Auto vollbepackt,
verbieschderti G’sichter un nächtlichi Staus,
’s goht z’ruck in de Alldag, mich packt de Graus.

Die Bilder vun dert, vor mir sieh ich sie stuh,
min Atem wird ruhiger un mi Herz dezue,
Salz uff minere Hutt un Wind in dini Hoor,
nur ä paar Woche isch’s her, war’s ieberhaupt wohr?

Dem Meer „ade“ zu sage, fallt mer verdammt schwer,
un i wünsch mer, dass i fir immer do wär,
un diäf drinne spier i zu minem eigene Glick,
ä klei Stick vun dem Läbe nimm i fir immer mit.

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Zwischezit

Hit isch widder Klassetreffe, hit goht`s widder rund,
Un i frey mi druff, wer dies mol alles kunnt,
Hit isch widder Klassetreffe, do kriegt jeder mit,
Wie mer uns verändert hen in de Zwischezit,
Hit isch widder Klassetreffe, klar do frogt mer sich,
Was wohl us all däne Littli wore isch.

De Schorsch het längschd en eigenes G`schäft
Un d` Susi heißt jetzt Frau Bürgermeister,
De Karle mocht immer noch jedi Flasch leer,
Un d` Rita sieht ieberall nur Geischder,
Un ich?

Bin i do, wo i hi hab welle
Bin i der, der i eimol si wott?
Konn i noch vun neie Draim verzelle,
Oder isch min Läbe en einzige Trott
Bin i do, wo i hi hab welle?

De Klaus het schu sini vierdi scheeni Frau,
Karin schwärmt vun ihrem tolle Sohn,
Die schicke Rosi verzellt vunere Super-Modeschau,
Un de Sepp draimt immer noch vun de Weltrevolution,
Un ich?

Zit was heißt schu Zit,
Isch`s geschdern, morge oder hit?
Zit was beditet Zit,
S`kunnt wohl druff a, was ma afangt demit.
Zit  was isch schu Zit,
Wenn de läbsch, donn git si`s eifach nid.

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                  
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Copyright 2004, Oliver Fabro-Edition, alle Rechte vorbehalten                                                  nach unten zum Wegweiser
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Räge, Wind un Fiir

Stell dich midde in de Räge, glaub an sinen Tropfesäge,
spinn dich in sin Rausche i, versuech eifach Mensch zu si.

Stell dich midde in de Wind, grad eso als wärsch ä Kind,
loß den Sturm in dich ni, versuech eifach Mensch zu si.

Stell dich midde ni in ’s Fiir, glaub an dich, die Kraft in dir
isch wie die Gluet vun rodem Wi, versuech eifach Mensch zu si.

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                   
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Copyright 2001, Oliver Fabro-Edition, alle Rechte vorbehalten                                                  nach unten zum Wegweiser
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Laszlo un Maria

Laszlo mit em traurige Blick spielt jeden Obend uff sinere Fidel,
fier d’Turischte in de Weintaverne, schmalzige Weise, traurigi Lidel,
sini Auge aber verrote d’Wohret ungetrübt,
wie gern dät er spiele was er wirklich liebt.

Dagsieber stoht de Laszlo in de Fabrik, un schufdet un schwitzt wie verrückt,
un ’s Geld longt hinde un vorne nid, drum versuecht er jeden Obend si Glick
Viellicht hert en emol ä Boss uss de Bladdebranche,
un er kriegt endlich sini großi Chance.

Hey Laszlo spiel, was in dir läbt, loß d’Saite klinge, bis de Bode bebt,
vergiss ringsum die gonze Lit, spiel fier dich, jetzt un grad hit,
spiel di Inne noch usse, schier ohni End,
un d’Welt versinkt fier ä longe glickliche Moment.

Maria mit em strahlende Lache donzt jeden Obend uff de Bühni,
fier d’Turischte in de Weintaverne, Puschdareige un Ziginerdänz,
ihri Auge aber verrote d’Wohret ungetrübt,
wie gern dät sie donze was sie wirklich liebt.

Dagsieber hockt d’Maria in de Fabrik, un schufdet un schafft wie verrückt,
un ’s Geld longt hinde un vorne nid, drum versuecht sie Obend fir Obend ihr
Glick
viellicht guggd emol ä Theaterchef zue,
un si kriegt ihre großi Chance im Nu.

Hey Maria donz, was in dir läbt, donz un wirbel bis de Bode bebt,
vergiss ringsum die gonze Litt, donz fier dich, jetzt un grad hit,
donz di Inne noch usse schier ohni End,
un d’Welt versinkt fier ä longe glickliche Moment.

Musik und Text: Urban Huber–Wölfle, Eberhard Jäckle, Oliver Fabro                                                                  
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